Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Und: nein, ich will jetzt ganz bestimmt nicht die tausendfach gehörte Litanei „man muss nur wollen...“ wiederholen. Alle, die Substanzen in unbekömmlicher Dosis und Frequenz konsumieren, wollen irgendwann nicht mehr und manche können auch nicht mehr - so weiter machen wie bisher.
Aber zu Substanzkonsum und Sucht gehört die Ambivalenz. Im Wollen wie im Können. Das macht es vielleicht nicht einfacher, eröffnet aber eine Reihe von Perspektiven. Die sind alle sehr individuell (deshalb steht hier auch nichts Näheres dazu), abhängig vom jeweiligen aktuellen biografischen Standort des Menschen und sie eröffnen je nach konsumierter Substanz/konsumierten Substanzen unterschiedliche Wege. Mehr zu Ihrer ganz speziellen individuellen Therapie: hier.